Einatmen, ausatmen – einschlafen, ausschlafen.

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Bild: Unsplash – Kinga Cichewicz

Es gibt Abende an denen ich im Grunde hundemüde bin und mich am liebsten sauber und zähnegeputzt ins Bett beamen würde, Hauptsache schnell! Dann lieg ich dort und kann nicht einschlafen! Gedankenchaos in meinem Kopf! Manchmal sind es Sorgen, manchmal Zukunftsvisionen, manchmal Freuden, to do Listen, Selbstreflexionen und ehe ich mich versehe, ist es zwei, drei Uhr morgens und mir wird klar, dass der kommende Tag nicht mein Ding werden wird. Noch ein Grund, der mich vom Schlaf abhält, da ich mich darüber ärgere, nicht schlafen zu können. Was für ein Glück, dass diese Abende mittlerweile sehr selten geworden sind, sonst würde ich echt durchdrehen. Denn eins der wichtigsten Dinge für unser Wohlbefinden, körperlich und geistig, ist Schlaaafen, vor allem wenn wir müde sind! 😉 Bin ich unausgeschlafen und das über einen längeren Zeitraum, werde ich ungenießbar! Ich bin gereizt, fühle mich schwach, manchmal krank, weil mein Immunsystem da nicht mitmacht und ich hab auf nichts mehr Lust! Woher denn auch, wenn die Kraft fehlt.

Falls du dich hier ein bisschen wiederfindest, oft auch nicht einschlafen kannst, weil tausende Gedanken deinen Adrenalinspiegel in die Höhe treiben und dich nicht zur Ruhe kommen lassen, dann ist es Zeit für ein bewusstes, klares, für deinen Geist gut verständliches STOPP! bevor dein Körper Stopp sagt!

Hier ein paar Tipps für den Clou mit der Abendruh:

Eventuell nimmst du dir kurz Zeit dafür, deinen Abendablauf anzuschauen. Wie und womit verbringst du deinen Abend? Fernsehen im Schlafzimmer? Psychothriller? Handy am Nachttisch?
Spätes, schweres Essen? zu warme, trockene Luft? Wenn dir das alles nichts ausmacht, du trotzdem super einschlafen, durchschlafen und morgens wie eine Feder aus dem Bett springst, dann gratuliere, dann bist du ne richtig „coole Sau“, hihi, kannst dich schnell entspannen und lässt dir von deinen Gedanken bestimmt nicht den Schlaf rauben. Wenn nicht dann trotzdem Kopf hoch, du kannst fast alles, positiv beeinflussen und dein Schlafen somit unterstützen, fast… die einzig gültige Ausrede ist, du bist Mutter von einem Baby, dann kannst du nur auf die Zeit vertrauen, sorry. Alles andere jedoch, liegt zum Großteil schon in deinen Händen. Die Frage ist nur, wie wichtig ist dir dein Schlaf? So wichtig, dass du bereit bist, deine Abende mal genauer unter die Lupe zu nehmen und etwas anders zu gestalten?? Ich erzähl dir mal, was mir hilft, dann kannst du immer noch entscheiden. Vielleicht helfen dir auch ganz andere Dinge! Finde es heraus!

Wenn du erst seit kurzer Zeit schlecht einschläfst, dann gibt es bestimmt einen guten Grund! Welcher könnte dies sein, was ist in letzter Zeit anders als sonst? Kein Anlass zur Sorge, erstmal entspannt beobachten.

Wenn sich dein Schlafmangel schon länger zieht, dann könnte die Integration von ein paar Abendritualen wieder etwas Ruhe in dein Schlafzimmer und deinen Kopf bringen:

  • Leichtes, nicht all zu spätes Essen, vielleicht mal ohne den Fernseher oder dein Handy nebendran
  • Eine „Ich wasch mir den Tag runter“ Dusche – unter diesem Motto funktioniert das wirklich super, und du befreist dich auch mental von dem ganzen Tagesmüll.
  • Eine Tasse Tee – Lavendel-, Lindenblüten, Johaniskraut bringen deinen Geist und Körper in slow-mode Status.
  • Nur Luft und Liebe im Schlafzimmer! Bevor du zu Bett gehst, lüfte mal ordentlich durch, sodass du frei atmen kannst und dir dieses Frisch- und Frei – Gefühl nach der Dusche auch durch deine Atmung reinziehen kannst. Und dann spring schnell unter die Bettdecke und kuschel dich rein bzw. zu deinem Partner. Ganz unter uns: Auch ein kleines Gute-Nacht-Nümmerchen mit deinem Freund oder deiner Freundin hat sehr entspannende Wirkung und lässt uns abschalten. Das beflügelt nicht nur deine Beziehung sondern sorgt auch für einen guten Schlaf.
  • Wie du dich bettest, so liegst du! Gute Matratze, duftige Bettwäsche, ein tolles Buch! Es soll dir Freude bereiten, wenn du auf dem Weg in dein Schlafzimmer bist! Vor allem gilt: Weniger ist Mehr! Wenn dein Kopf sowieso schon voll ist, bringt ihn ein vollgesopfter Nachttisch nahezu zum Platzen!
  • Sorgenfreie Zone! Die Vor – Einschlafzeit verbring wenn möglich nicht mit Sorgen oder Zweifeln! Denke dir „Nun ist es Zeit abzuschalten und an was Schönes zu denken! Das hab ich mir verdient“
  • Falls das nicht so gut gelingen will, nimm dir bevor du ins Bett gehst eine halbe Stunde Zeit und schreib diese Gedanken auf, oder mach dir einen Plan für den nächsten Tag. Das entlastet und beruhigt.
  • Auch ein Spaziergang an der frischen Luft oder ein paar Minuten Yoga wirken mentale Wunder!
  • Lies ein schönes Buch, dass dich auf andere Gedanken bringt. Lesen im Bett macht mich zum Beispiel immer müde!
  • Mach das, was dir persönlich am meisten Ruhe bringt!

In diesem Sinne wünsch ich dir viel Zeit und Raum für deinen allnächtlichen Traum! Möge der Schlaf mit dir sein!

Simone

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